31-Jähriger liefert sich wilde Verfolgungsfahrt durch Berlin und kracht in Haltestelle

Am späten Donnerstagabend lieferte sich der Fahrer eines Mercedes Benz eine wilde Verfolgungsfahrt quer durch Berlin. Den bisherigen Informationen zufolge sollen Fahnder in Berlin-Friedrichshain versucht haben das Fahrzeug zu kontrollieren, der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltesignale und raste davon.

Nachdem Polizeikräfte das Fahrzeug kurzzeitig aus den Augen verloren hatten, konnte eine Zivilstreife an der Gürtelstraße Ecke Frankfurter Allee wenig später die Verfolgung des Verdächtigen wieder aufnehmen. Der Flüchtende soll demnach in die Möllendorfstraße gefahren sein, wo es auf Höhe des Rathaus Lichtenberg zum Zusammenstoß mit einem Polizeiwagen kam. Eine Objektschutzstreife, die gerade vor dem Rathaus Lichtenberg stand, bemerkte dies und eilte ebenfalls hinterher. Dem Fahrer gelang es durch Weißensee und Hohenschönhausen bis nach Marzahn zu flüchten, wo die Verfolgung ein abruptes Ende fand.

Der Mercedes krachte durch das Bushäusschen.|Foto: SLR

Dort soll der Fahrer in die Bitterfelder Straße eingebogen sein, wo er wenig später die Kontrolle verlor. Der Wagen geriet in den Gegenverkehr, raste über den Bürgersteig und donnerte durch eine Bushaltestelle, an der zum Unfallzeitpunkt glücklicherweise keine Menschen waren. Erst als der Wagen durch den Zaun eines privaten Unternehmens kracht, kommt er zum stehen. Die nacheilenden Polizeikräfte konnten den Fahrer festnehmen.

Am Zivilwagen der Polizei entstand ein erheblicher Sachschaden.|Foto: SLR

Er wurde zur Versorgung diverser Verletzungen, die er vom Unfall davon trug, in das Unfallkrankenhaus Marzahn gebracht. In dem Wrack konnten die Fahnder eine große Menge Bargeld und diverse Betäubungsmittel sicherstellen. Zudem sollen die Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehören. Ermittler des Kommissariats für Verkehrsdelikte sicherten vor Ort weitere Spuren und ermitteln nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Urkundenfälschung und wegen dem Verdacht des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

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