8-Jähriger Junge wieder aufgetaucht – Großeinsatz in Hennickendorf

Ein 8-jähriger Junge einer Kindereinrichtung aus Marzahn-Hellersdorf entfernte sich während eines Ausfluges in Hennickendorf von seiner Gruppe. Die Polizei und Feuerwehr waren anschließend mit einem Großaufgebot im Einsatz, um den Jungen zu suchen. Unterstützt wurden sie dabei auch von einem Hubschrauber, Drohnen, Tauchern und einer Rettungshundestaffel.

Polizei und Feuerwehr mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort.|Foto: Kriminalreport

„Am 06.02.2021, gegen 17:10 Uhr, wurden Polizisten in den Ortsteil Hennickendorf, zum Stienietzsee, gerufen. Mehrere junge Bewohner einer Kindereinrichtung aus dem Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf waren dort mit zwei Betreuerinnen unterwegs gewesen, als eines der Kinder sich plötzlich von der Gruppe entfernte. Trotz sofort aufgenommener Suche konnte der Achtjährige zu diesem Zeitpunkt nicht aufgefunden werden.“, teilte Stefan Möhwald, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost, wenig später mit.

Die Drohne der freiwilligen Feuerwehr Vogelsdorf im Einsatz.|Foto: Kriminalreport

„Die einbrechende Dunkelheit bei winterlichen Temperaturen ließ die alarmierte Polizei umgehend tätig werden.“, schildert Möhwald. Neben mehreren Streifenwagen der Polizei wurden ein Fährtenhund und ein Hubschrauber bei der Suche eingesetzt. „Darüber hinaus koordinierte die zuständige Rettungsleitstelle das Heranziehen von Kameraden der Feuerwehr, einer Rettungshundestaffel und einer Tauchergruppe an den Ort des Geschehens. Schließlich konnte nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchte im anliegenden Stienitzsee zu Schaden kam. Deshalb stand die Besatzung eines Rettungswagens bereit, um das Kind bei einem medizinischen Notfall ohne Zeitverzug betreuen zu können.“, erklärt Möhwald. Bei der Großangelegten Suchaktion nahe der L303 ist auch die Drohne der freiwilligen Feuerwehr Vogelsdorf zum Einsatz gekommen. Ähnlich wie der Polizeihubschrauber konnte damit ein Teil des Suchgebietes mit einer Wärmebildkamera überflogen werden.

Die Polizei koordinierte den Einsatz.|Foto: Kriminalreport

Gegen 20:45 Uhr kam dann die erlösende Nachricht, dass der Junge wohlbehalten im Berliner Bezirk Köpenick aufgefunden worden sei. Er hatte sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück in die Bundeshauptstadt aufgemacht und wurde von einer aufmerksamen Zeugin am S-Bahnhof Berlin-Rahnsdorf angesprochen. Sie nahm sich seiner an und informierte die Kindereinrichtung von der Entdeckung des so intensiv Gesuchten. „Die Polizei bedankt sich bei der umsichtigen Frau, die nicht weggesehen hatte und so entscheidend dazu beitrug, dass der Junge wenig später unbeschadet in sein Bett sinken konnte!“, teilte Stefan Möhwald abschließend mit.

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