Marzahn : Mehrere Brandstiftungen in der Nacht

In der vergangenen Nacht brannte es erneut in Marzahn. In der Märkischen Allee brannte es im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses, im Glambecker Ring im Keller. Einsatzkräfte löschten die Flammen. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung.

Der Brandort wurde durch Beamte der Polizei versiegelt.|Foto: DLB

In der Nacht brannte es erneut in Marzahn. Den Angaben der Polizei zufolge brannte es innerhalb kurzer Zeit an gleich zwei Orten.

Feuer im Treppenhaus

In der Märkischen Allee mussten Anwohner gegen 2 Uhr Nachts die Feuerwehr zu einem Brand im Treppenhaus alarmieren. Den Angaben eines Polizeisprechers zufolge, bemerkten Anwohner Rauchentwicklung im Treppenhaus und sahen Flammen unter dem Türblatt in ihre Wohnung schlagen.

Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen war der Brand bereits erloschen. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. „Zwei Wohnungstüren, deren Türschwellen, zwei Fußmatten und der Fußboden wurden durch das Feuer beschädigt.“, so die Polizei. Wenig später kam es im Glambecker Ring in Marzahn zu einem weiteren Brand.

Feuer zerstört Keller, Strom und Warmwasserzufuhr

Anwohner des Glambecker Ring alarmierten gegen 2.16 Uhr den Notruf der Berliner Feuerwehr, als diese Rauch und Brandgeruch im Treppenhaus des Sechsgeschossers feststellten. Als die ersten Kräfte vor Ort eintreffen, bestätigte sich die Meldung.

In einem Keller, der die Häuser des Glambecker Ring 22 mit der Hohensaatener Straße 29 verbindet, war Gerümpel in Brand geraten. Rund 20 Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Verletzt wurde dabei, den Angaben eines Feuerwehrsprechers zufolge, niemand.

Dieser Aushang informiert Anwohner über die Folgen des Brandes.|Foto: DLB

Die Polizei hat in der Nacht die Ermittlungen zum Verdacht der schweren Brandstiftung übernommen. Für die Bewohner mehrerer Häuser der Hohensaatener Straße und des Glambecker Rings sind die Folgen des Brandes spürbar.

Die Stromversorgung, sowie Internet- und Telefonleitungen sind bei dem Brand zerstört worden. Ein Anwohner berichtet, das es einige Steckdosen gebe, aus denen man noch Strom bekommt, der Großteil sei jedoch stromlos. Zudem wurde die Warmwasserzufuhr, die bei dem Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde, gesperrt. Die Wohngenossenschaft informiert mit meinem Aushang darüber und verspricht schnelles handeln, sobald die Ermittlungsarbeiten im Keller beendet sind.

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