Hier kann die Feuerwehr nicht löschen – Straße durch parkende Fahrzeuge blockiert

Anwohner der Gothaer Straße wählten in der vergangenen Nacht den Notruf der Feuerwehr, da sie einen Brand vermuteten. Doch die Rettungskräfte, die wenig später anrückten, kamen nicht durch.

Beamte vermessen die Fahrbahnbreite.|Foto: FT

Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr sind in der vergangenen Nacht zu einem Brand in die Gothaer Straße gerufen worden. Ein Mieter eines Mehrfamilienhauses hatte gegen 22.50 Uhr den Notruf gewählt und die Feuerwehr alarmiert. Für die Rettungskräfte gab es jedoch keine Möglichkeit, mit ihren Fahrzeugen, an den Einsatzort zu gelangen!

Knöllchen für einen Farzeughalter.|Foto: FT

In der engen Wohngebietsstraße sind auf der einen Seite Parkplätze, aus denen Fahrzeuge bis auf die Fahrbahn heraus ragen. Auf der anderen Seite stehen mehrere PKW am Bürgersteig, was hier nicht verboten ist, denn ein Park- oder Halteverbot existiert hier nicht. Auto-Fahrer sind jedoch dazu verpflichtet, die Fahrbahn freizuhalten. Drei Meter sind laut Polizei vorgeschrieben und so viel Platz brauchen im Notfall auch Löschfahrzeuge, Rettungswagen und Drehleitern der Berliner Feuerwehr.

Die Polizei am Einsatzort.|Foto: FT

Beamte des Polizeiabschnitts 63 haben nachgemessen. Schon nach wenigen Metern wird es eng, rund 2,70 Meter sind es von der Stoßstange eines Transporters, bis zum Fahrzeug gegenüber, Seitenspiegel nicht eingerechnet! Das über zwei Meter breite und acht Meter lange Löschfahrzeug passt hier nicht durch! Der Brand hatte sich glücklicherweise als Fehlalarm herausgestellt. Den Fahrzeugführern droht nun jedoch ein Bußgeld.

Wer durch seine Parkweise Rettungskräfte behindert, muss übrigens mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

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